Suzuki GSX 600 F
by Sebastian Simon
on 27/06/2005
in Eigene Projekte, Suzuki
Die Suzuki GSX 600 F war mein erstes richtiges Motorrad, dass ich im Laufe der Zeit eine ordentlichen Metamorphose durchlaufen hat. Mit der Suzuki hab ich auch meine ersten größeren Touren unternommen. Für mich war das eine komplett neue Erfahrung, da ich ja zuvor nur 2-Takt gefahren bin und die Touren auf kleine Abstecher im Wald begrenzt waren. Momentan zeigt der Tacho 35.000 km. Ich selber habe dazu 20.000 km beigesteuert. Außerdem hat sie mehr als 5 mal soviel Leistung wie meine alte MZ. Was den Spaßfaktor potenziert.
Umbau 2004
Alles bekan als ich 6 oder 7 war. Mein Vater nahm mich mit zu meinem Opa und dort bekam ich mein erstes Mopped, ein SR2 von Simson Baujahr 56. So setzte sich das dann fort. Mittlerweile hab ich zig Mopped und einige MZs. Mit meiner 250 TS bin ich selbst 2 Jahre gefahren und dann kam der Tag da ich offen fahren durfte. Was machen war die Frage? 21 PS Etze weiter fahrn oder was richtiges. Da ich Student bin und Studenten kein Geld haben beschloss ich den Mittelweg zu gehn, eine 600er. 100 PS reichen ja für den Anfang dachte ich aber das ist eine andere Geschichte.
Also hab ich mich auf die Suche gemacht ne 600 sollte es sein und eine Suzuki. Also war ich als erste bei meinem Suzukihändler, der lachte mich aus als ich für nen 1000er einen fahrbaren Untersatz wollte. Doch als ich nach Unfallmaschinen fragte, kammen wir uns näher. GSX 600F, 88 PS, Baujahr 95 und 20000km, im Stand umgefallen. Sah aber Scheiße aus, ein Tourer aber dieser geile Vierzylindermotor, Luftgekühlt und man hört jedes Ventil, da konnt ich nicht anders und hab sie gekauft. So ähnlich (selbe Farbe) sah sie aus, auf der linken Seite war alles kaputt.Als ich sie zu Hause hatte bin ich erst ma gefahren, doch schell wurde klar so kann sie nicht bleiben. Also starte ich in den Semesterferien im Frühjahr und zerlegte die Kiste komplett.Nachdem ich die Unfallschäden beseitigt hatte ( Rahmen richten), lackierte ich den Rahmen, die Schwinge, die Räder und noch einige andere Teile schwarz glänzend. Und baute diese Teile wieder zusammen. Die Räder bekammen neue Metzler Z3, vorher waren fette Tourerreifen drauf. Aber was mit dem Rest machen? Ohne Verkleidung war klar aber wie weiter? Also machte ich mich auf den Weg zu meinem Suzukihändler und er hatte diese MGM Street II Verkleidung, also kaufte ich sie. Nach langen Anpassversuchen und unzählichen versch. Haltern hatte ich sie dran. Daraufhin fertigte ich noch einen Instrumentenhalter und kaufte eine ABM Gabelbrücke +LSL Streetbar.Da der Auspuff kaputt war musste ein neuer her. Also ersteigerte ich bei ebay einen Krümmer von einer Bandit. Vorteil ist das der Edelstahlkrümmer einen größeren Durchmesser hat, also mehr Durchzug und er war ein 4in1, d.h. ich konnte einen normalen Sportauspuff instalieren. Die Umsetzung war schwieriger als gedacht. Denn der Krümmer passte nicht, er lag an der Ölwanne an, also aufbiegen und siehe da es geht. Um den Auslaßtrakt zu vervollkommnen ersteigerte ich noch die “Cobra”.Mörder Sound für eine 600er. Soweit fertig. Alles zusammengebaut aber da passte noch was nicht. Die Heckverkleidung war zu groß und der Tank hatte eine Kerbe. Also kürzte ich die Heckverkleidung bis es mir passte der Tank wurde noch gespachtelt und alles in mattscharz getaucht. (war am billigsten). Eigentlich war sie fertig zum fahren, doch dann merkte ich da fehlt noch was, richtig die Blinker und die Kennzeichenbeleuchtung. Ich fand diese LED schon immer toll also wurde alles kurzerhand selbst gelötet. Das wars so grob. Es gibt da noch ein paar Kleinigkeiten die ich aber weg gelassen hab, aber die sind nicht so wichtig da es ja weiter geht.
Umbau 2005
Die erste Version 2004 war nur ein Prototyp um alles einfach mal zu testen und festzustellen was verbessert werden muss. Das erste was negativ in Erscheinung trat war die schmale hintere Felge die den Reifen zu weit einschränkt, was sich negativ auf das Fahrverhalten auswirkt. Deswegen beschlos ich mir eine breitere Felge von einer GSX-R 750 (J4,5×17), auf die ich wiederrum einen 150er Metzler Sporttec aufzog der aber den Reifen weiter aufspannte. Die zweite Neuerung sollte das Federbein hinten sein, da es zu verschlissen war um es weiter zu benutzen. Das hintere Federelement der GSX-R 1000 K4 schien mir als geeignet, da es 1cm länger ist als das der GSX 750 R wodurch sich das Heck zirka um 8 cm hob.Die Federn der Gabel hatten ihren Zenit auch bereits überschritten und wurden deshalb gegen die von WILBERS und passendem neuen Gabelöl getauscht. Damit war die Überholung des Fahrwerk abgeschlossen, seitdem lässt sich die Suzi wie ein Mopped fahren richtig geil Handlich und Schräglagefreiheit ohne Ende

(schleifft jetzt auch nichts mehr).Um auch so genial zu Bremsen wurden die Bremsleitungen noch durch die von Lucas ersetzt welche nun für einen genau defenierten Druckpunkt sorgen. Nachdem das neue Fahrwerk das Handling extrem verbessert hatte, musste ich dem Motor noch ein paar mehr PS verleihen da man jetzt auch mal schneller vom Fleck kommen wollte. Also besorgte ich mir 36er Mikuni Vergaser welche 2 mm mehr im Durchmesser haben als die orginalen was dem Motor besser und stärker ansprechen lässt. Um den Motor auch mehr Luft zum atmen zu geben beschloss ich mir einen K&N Filter zu besorgen, gesagt getan. Auf der Auslasseite hatte ich ja schon die Cobra und den Banditkrümmer der einfach nur poliert wurde. Soweit zum Fahrwerk und Motor.Um nun weiter mein Baby an meine Bedürfnisse anzupassen (engl. customize) musste die Optik noch etwas verändert werden. Die Position der Frontmaske war meiner Meinung nach nicht optimal so das ich neue Halter aus Aluminum anfertigte und polierte wodurch die Maske näher an die Gabel kam was die Optik stimmiger erscheinen läßt. Der Höcker wurde von mir ja bereit letztes Jahr modifiziert, da ich mit dem Ergebnis unzufrieden war wurde er diese Jahr erneut verändert. Das riesen rote Rücklicht besasss eigentlich eine schöne Form da es sich perfekt in den Höcker intigrierte, deswegen beschloss ich das Rücklicht als Teil des Höckers zu betrachten und intigrierte ein Led Doppelrücklicht in das selbige. Den Tank hatte ich ja letztes Jahr bereits angepasst, deswegen wurde dieser nicht verändert. Lediglich der Luftfilterkasten störte mich, da er noch Löcher und Vertiefungen von der Verkleidung besass, also wurde er kurzer Hand mit Glasfaserspachtel zu meiner Zufriedenheit modifiziert. Durch die anderen Halterungender Frontmaske konnte ich die orginal Anzeigen nicht mehr verwenden. Eine Digitale Anzeige sollte es werden, nach langer suche im I-Net wurde ich fündig, KOSO RS eigentlich fürn Quad aber geht auch bis 300 km/h, mit Öltemperatur, Schaltblitz, Benzinstandsanzeige und Drehzahlmesser blau beleuchte. Für diesen Tacho fertigte ich noch eine Aluplatte mit passendem Auschnitt, welche ich mit Carbonfolie überzog. Sowit so gut aber so richtig war ich noch nicht überzeugt, also began ich die die Gabelbrücke sämtliche Halter, den Tankabschlussringring, die Bremskolben (hinten und vorn), die restlichen Armaturen und die Fussrasten poliert, welche ich gleich noch mit LSL Rasten modifizierte.Sämtliche Blech- und Kunststoffteile wurden mit 2K-Lack in tiefschwarz lackiert. Um einen schönen Kontrast zum schwarz zu schaffen, habe ich zusätzlich zum polieren alle sichtbaren Schrauben gegen Imbusedelstahlschrauben ausgetauscht. Aufgrund des neuen Federbeins passte der Heckinnenkotflügel nicht mehr, deswegen fertigte ich mir aus Alublech einen neuen. Das war es fürs erste, das einzigste was mir jetzt noch Sorgen machte war die Sicherheit meines Babys. Nach langen suchen im I-Net bestellte ich direkt in Tawain eine Alarmanlge mit Fernbediehnung, über diese Fernbediehnung ist es nun möglich die Alarmanlage scharf zu stellen oder zu entschärfen. Der Clou der Alarmanlage stellt aber der externe Motorstart und die Suchfunktion für Bike dar

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Für die dies interessiert alles ist eingetragen!!!